Über uns

Das Projekt Netzwerk „Arbeit für Flüchtlinge plus“ setzt in der aktuellen ESF-Förderperiode 2014–2020 das bereits im Vorgängerprogramm (XENOS –Arbeitsmarktliche Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge) begonnene Engagement für eine frühzeitige, nachhaltige und umfassende Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in den ersten Arbeitsmarkt bzw. in betriebliche Ausbildungsverhältnisse fort. Einen zusätzlichen Schwerpunkt stellt die Einbindung schulpflichtiger Flüchtlinge in das Schulsystem dar.


Seit  dem 1. Juli 2015 bis zum 30. Juni 2019 sollen landesweit mindestens 840 ProjektteilnehmerInnen  mit einer Unterstützungsstruktur durch 5 erfahrene Projektpartner in die Lage versetzt werden, für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen zu können und ihren Lebensmittelpunkt durch sozialversicherungspflichtige Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern zu finden. Es geht im besonderen Maße um ein optimiertes Übergangsmanagement Schule – Beruf für jugendliche Flüchtlinge und Erschließung deren Potentials für die Wirtschaft im Bundesland MV. Eingebunden werden die Projektmaßnahmen in eine projektinitiierte Verbesserung der strukturellen Schnittstellen zu Arbeitsverwaltung, Unternehmen, Ausländerbehörden und kommunalen und Landesbehörden sowie eine optimierte Netzwerkstruktur zu weiteren beteiligten Akteuren.


Die Projektteilnehmer_innen sind Asylbewerberinnen und Asylbewerber, geduldete Flüchtlinge mit mindestens nachrangigem Zugang zum Arbeitsmarkt, Geflüchtete mit hoher Bleibeperspektive sowie ebenso Geflüchtete aus nicht sicheren Herkunftsländern.


Unsere Angebote für die Projektteilnehmer_innen setzen ihren Fokus auf ein einzelfallorientiertes und ganzheitliches Coaching und Vermittlung sowie auf Verweisberatung zu flankierenden Maßnahmen (allgemeine Sprachförderung, berufsbezogene Sprachkurse, Qualifizierung, Anerkennungsberatung, Rechtsbeistand, Berufsorientierung, Berufsvorbereitung etc.). Dabei können wichtige Schritte auf dem Weg in eine nachhaltige Arbeitsmarktintegration ebenso Hospitationen, Praktika, Bundesfreiwilligendienst oder Freiwilliges Soziales Jahr sein.


Realisiert werden diese Angebote durch 4 regionale Teams aus jeweils Casemanager_in und Vermittler_in an den Standorten Schwerin für die Region Westmecklenburg, Rostock im Mittleren Mecklenburg, Neubrandenburg für die Mecklenburgische Seenplatte und Greifswald für die Region Vorpommern-Greifswald. Um flächendeckend die Bedarfe abdecken zu können, werden mobile Beratungsangebote vorgehalten (siehe Übersichten).


Für die strategischen Partner und Kooperationspartner der öffentlichen Verwaltung und Arbeitsverwaltung bietet das Projekt darüber hinaus Schulungen zu den aktuellen asyl- und aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen mit Arbeitsmarktbezug an.

 

Ein Selbstverständnis unserer Projektarbeit ist eine fortwährende Sensibilisierung für alle relevanten Fragen in diesem Themenkreis. Hier bringen wir uns aktiv in entsprechende Veranstaltungen und Angebote ein und haben über die letzten Jahre eigeninitiierte Aktionen etabliert: die „Oase der Vielfalt“ im Rahmen der Interkulturellen Wochen sowie das Planspiel „Flüchtling für einen Tag“.



Das Beratungs- und Vermittlungsnetzwerk NAFplus:

 

Beratungs und Vermittlungsnetzwerk
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