Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge startet durch

Fachkonferenz regt Diskussion über die Integration von Flüchtlingen in MV an

>>> zur Bildergalerie

tl_files/naf/bilder/news/090312_fk_naf_teaser2.gifSchwerin, 12.03.09 - Mit einer ersten Fachkonferenz hat sich das Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge am Donnerstag, dem 12. März '09, in Schwerin der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Unter dem Thema "Neue Chancen für Flüchtlinge und Gesellschaft" diskutierten im Schweriner IC-Hotel  mehr als 70 Interessierte aus Behörden, Vereinen und Wirtschaftsverbänden mit Referent Volker Maria Hügel (Pro Asyl/ GGUA) u.a. über die Umsetzung der gesetzlichen Altfallregelung in Deutschland. In kurzen Ansprachen begrüßten Staatssekretär Nikolaus Voss (Ministerium für Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern), Dimitri Avramenko (Integrationsbeauftragter der Landeshauptstadt Schwerin) und Hans-Günter Trepte (Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e.V.) das Vorhaben des Netzwerkes.

Herr Avramenko wies in seiner Rede besonders darauf hin, dass Deutschland angesichts des demografischen Wandels Zuwanderung brauche. Anderenfalls würden die sozialen Sicherungssysteme infrage gestellt. Auch gebe es in Deutschland Wirtschaftsbranchen wie beispielsweise das Hotel- und Gaststättengewerbe, die nur mit dem Einsatz von ausländischen Arbeitskräften am Leben erhalten werden könnten.
>>> Grußwort downloaden

Die Netzwerkpartner freuten sich über die positive Resonanz auf die Fachkonferenz. "Es ist gelungenen,  eine öffentliche Diskussion über die Lebenssituation und die Perspektiven der gesellschaftlichen Integration von Bleibeberechtigten und langzeitgeduldeten Flüchtlingen in Mecklenburg-Vorpommern anzuregen", erklärte Netzwerk-Koordinatorin Angela Leymannek (VSP). Das sei eine gute Basis für eine fruchtbare Kooperation mit Behörden, Vereinen und Verbänden sowie der Wirtschaft im Land. Nur durch gute Zusammenarbeit könne möglichst vielen Flüchtlingen im Land zu einem gesicherten Lebensunterhalt verholfen werden, der die Voraussetzung für eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis sei.

Zurück